Das Projekt

In der 10. Klasse einer Rudolf-Steiner-Schule (auch Waldorfschule genannt), schreibt jeder Schüler eine größere Projektarbeit über ein Thema seiner Wahl. Für Odin Lutke Schipholt war klar, dass er etwas Praktisches machen wollte. Er entschied sich, eine neue Behausung für die Hühner auf dem Randenhof zu bauen, „weil ich Hühner gerne habe und weil ich das alte Hühnerhaus schrecklich fand. Die Hühner mussten im Winter immer umziehen, weil das Haus nicht warm genug war.“

 

Die Planänderung

Zunächst wollte Odin ein zwei auf zwei Meter großes Haus für 20 Hühner bauen. Dafür hätte es jedoch eine Baugenehmigung durch die Gemeinde gebraucht. So kam er auf die Idee, die Hühnerbehausung auf einen Anhänger zu bauen. Was sich später als Vorteil erweisen hat, denn jetzt kann man bei Bedarf die Hühnervilla einfach an einen neuen Standort rollen.

 

Neue Dimensionen

Aus dem ursrpünglich geplanten Holzhäuschen für 20 Legetiere ist schließlich ein luxuriöses Hühnermobil für 45 Tiere geworden, isoliert gegen zu viel Kälte oder Wärme, mit Wintergarten, einer Hühnerklappe, die sich per Zeitschaltuhr pünktlich öffnet und schließt, sowie einer Innenausstattung, die jedes Hühnerherz höher schlagen lässt. Dazu kommen noch Wasser- und Stromanschluss sowie ein Lagerraum für Futter. Alles für den Komfort der Hühner sowie der Hühnerhaltung.

 

Der Arbeitsaufwand

Odin hat insgesamt 214 Stunden für den Bau des Hühnergefährts gebraucht. Den Aufwand für Organisatorisches und das Schreiben des Berichts nicht mit eingerechnet.

 

Foto-Dokumentation

In der Fotoserie links sind die einzelnen Bauabschnitte dokumentiert. Die Bildunterschriften sind zu sehen, wenn man ein Bild durch Anklicken vergrößert.

 

Update 2017

In diesem Frühjahr haben wir die Hühnervilla der Sussexhühner zu einer Aufzuchtstation für Junghahnküken umgewandelt, indem wir die ‚Möblierung‘ entfernt und den Wintergarten gegen Kälte isoliert haben. Mehr über die Jughähne »